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Bad Vilbeler Golfclub Lindenhof e.V. 

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Clubgeschichte

Bereits seit der Jungsteinzeit, mithin seit rund 7.000 Jahren, ist der südlichste Zipfel der Wetterau, in dem der Golfplatz Lindenhof liegt, besiedelt. Das um den Platz liegende Land wird in weiten Teilen von dem großen Bogen des früher stark mäandernden, fischreichen Flusses Nidda umfasst. Die Römer schätzten die Fruchtbarkeit und die kleinklimatischen Besonderheiten der südlichen Wetterau, die zu den wärmsten Gebieten Hessens zählt. Der Platz liegt über einer alten römischen Straße mitten zwischen zwei alten römischen Gutshöfen. Auch die Vertreibung der Römer durch die Alemannen im Jahr 269 nach Christi unterbrach nicht die schon seit Jahrtausenden andauernde Besiedlung dieses fruchtbaren Gebiets.

Die Nidda
Die Nidda

Im späten Mittelalter gehörte das Dorf Dortelweil, in dessen Gemarkung sich der Platz im Wesentlichen befindet, zu der in nächster Nachbarschaft liegenden Freien Reichsstadt Frankfurt. Zu ihr sollte eine sehr enge Beziehung entstehen. Die Bewohner des Dorfs vernichteten ihre gesamte Ernte und Vorräte, um die Belagerung von Frankfurt zu erschweren. Der Feind äscherte das opferbereite Dorf ein und die Freie Reichsstadt fühlte sich dauerhaft mit dem kleinen Dortelweil verbunden.

Die Familie der Freiherren von Holzhausen, die viele Bürgermeister Frankfurts gestellt hat, errichtete im 18. Jahrhundert einen Landsitz in Dortelweil. Das dazugehörige Gelände bildet heute einen bedeutenden Teil des Golfplatzes Lindenhof, zu dessen Bau viele alteingesessene Familien von Dortelweil und aus dem benachbarten Dorf Gronau Land beigesteuert haben. Seit 1970 ist das ehemalige Dortelweil ein Stadtteil von Bad Vilbel.

Die Idee, den Golfplatz zu bauen, hatte im Jahr 1987 der Dortelweiler Landwirt Otto Jehner. Die Gründung des Bad Vilbeler Golfclub Lindenhof e.V. erfolgte im Jahre 1994. Im Jahre 1999 – Golfanlage und Clubhaus waren seit Jahren fertig gestellt – tauchte das Schreckgespenst auf, durch oder am Rande des Platzes könnte eine neue Eisenbahnlinie geführt werden. Erfreulicherweise sind derartige Überlegungen inzwischen wieder zu den Akten gelegt worden. Die den Golfplatz in weitem Bogen umfassende, heute beackerte Aue der Nidda soll bei der vorgesehenen Renaturierung der Nidda wieder ihren alten wiesenhaften Charakter erhalten.

 

Geschrieben von Sekretariat_alt

Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 11. August 2004